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Dampfgeräte werden bereits seit geraumer Zeit zu kosmetischen Behandlungen eingesetzt. Meist dient der heiße Wasserdampf dazu, die Poren der Haut zu öffnen, bevor diese einer intensiven Reinigung unterzogen wird.
Hierfür sind derzeit verschiedenste Dampfgeräte auf dem Markt erhältlich, die ein mehr oder weniger breites Spektrum verschiedenster Behandlungsmöglichkeiten bieten.
Gemeinsam haben alle Geräte einen großen Wasserbehälter, der je nach Bauart entweder mit normalem Leitungswasser oder destilliertem Wasser gefüllt werden kann. Welche Variante hierbei die bessere Lösung für die Haut des Kunden ist, ist derzeit noch immer auch unter Fachleuten nicht abschließend geklärt. Hier setzt vermutlich jeder einzelne Kosmetiker und jede Kosmetikerin auf eine eigene Vorliebe oder auf bereits erworbene Erfahrungen aus der praktischen Anwendung der Dampfgeräte.
Auch die Möglichkeit Aromaöle zusätzlich zur reinen Dampfbehandlung einzusetzen ist vor allem dann sinnvoll, wenn dies dem Wunsch des einzelnen Kunden entspricht. Nicht jeder empfindet die Düfte solcher Öle schließlich angenehm oder gar entspannend. Hier ist es wichtig, die einzelnen Wünsche zu beachten.
Sicher gibt es Kundinnen, die den einen oder anderen Duft besonders bevorzugen. Andere mögen Gerüche dieser Art möglicherweise gar nicht oder setzen gar auf deren Heilwirkung auf besonders gestresste oder unreine Haut.
Einige Kosmetikerinnen setzen zudem auf die helfende Wirkung von Ozon. Auch hierfür sind auf dem Markt entsprechenden Dampfgeräte erhältlich. Diese sind in der Lage sowohl heißen Wasserdampf ohne Ozongehalt als auch solchen, der mit Ozon angereichert ist auszustoßen.
Welches die bessere Behandlungsform ist entscheiden Kosmetikerinnen in der Regel nach einer genauen Analyse des jeweiligen Hauttyps ihrer Kundinnen und Kunden.
Wichtig dabei ist es, einen Kosmetiker aufzusuchen, dessen Dampfgerät tatsächlich alle gewünschten Möglichkeiten zu bieten hat. Gleichzeitig sollte zwischen der Kosmetikerin und ihren Kunden natürlich auch ein Vertrauensverhältnis bestehen und Kunden sollten sich sicher sein, dass die Behandlung ihren eigenen Wünschen entspricht.
Wer generell keine Behandlung mit einem Dampfgerät haben möchte, sich jedoch trotzdem eine tiefgehende Reinigung seiner Haut wünscht, kann zudem auf die klassische Variante zurückgreifen.
Hier dient nicht heißer Dampf dazu, Poren zu öffnen, sondern es werden heiße Kompressen eingesetzt, die gegebenenfalls ebenfalls mit zusätzlichen Ölen getränkt sein können. Dies soll vor allem dazu dienen, die Haut bereits während der Reinigung etwas zu beruhigen. So lassen sich lästige Rötungen oder unangenehmes Spannungsgefühl nach der Behandlung bereits im Vorfeld vermeiden oder zumindest lindern.
Nicht immer muss schließlich der Satz gelten: „wer schön sein will muss leiden.“